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Gewaltsame Zusammenst+Âsse bei Amerika-Gipfel in Argentinien |
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Saturday, 5 November 2005MAR DEL PLATA - Beim Amerika-Gipfel im argentinischen Mar del Plata ist es am Freitag zu gewaltsamen Zusammenst+Âssen gekommen. Die Polizei setzte Tr+ñnengas und Gummischrot ein. Mindestens 57 Demonstranten wurden festgenommen.
An den etwa 600 Meter vom Tagungshotel entfernten Protesten waren rund 300 Demonstranten beteiligt, die meisten von ihnen mit Skimasken vermummt. Ziel der Angriffe im Stadtzentrum unmittelbar ausserhalb des abgesperrten Gipfelbereichs waren vor allem Gesch+ñfte mit ausl+ñndischen Namen.
Eine kleine Gruppe der Demonstranten setzte mit Molotow-Cocktails eine Bank und ein Gesch+ñft in Brand und zerschlug die Schaufensterscheiben zahlreicher Gesch+ñfte. Vereinzelt wurde auch gepl+-ndert.
Noch am Vormittag hatten rund zehntausend Menschen friedlich gegen die USA und den Plan einer gesamtamerikanische Freihandelszone demonstriert. Zum Schluss wuchs die Menge auf rund 40 000 Menschen an. An der Kundgebung nahmen auch das argentinische Fussball-Idol Diego Maradona und der venezolanische Pr+ñsident Hugo Chavez teil.
Nach Angaben der Organisatoren beteiligten sich in 200 St+ñdten Argentiniens mehrere hunderttausend Menschen an Streiks und Protesten gegen den Bush-Besuch. In der Hauptstadt Buenos Aires und in Uruguays Hauptstadt Montevideo kam es zu teilweise gewaltt+ñtigen Ausschreitungen am Rande von Demonstrationen.
Bush war bereits am Donnerstagabend in Mar del Plata eingetroffen, wo f+-r die Dauer der Tagung rund 8000 Sicherheitsbeamte stationiert sind. Der vierte Amerika-Gipfel, an dem insgesamt 34 L+ñnder teilnehmen, soll am Samstag abgeschlossen werden.
Die Verhandlungen stehen aber unter schwierigen Vorzeichen. Unter dem Motto "Armutsbek+ñmpfung durch Arbeit" ging es vor allem darum, wie das kr+ñftige Wirtschaftswachstum Lateinamerikas auch den 200 Millionen Armen zugute kommen kann.
+£ber eine gesamtamerikanische Freihandelszone konnten die Teilnehmer in den Vorgespr+ñchen keinen Konsens erzielen. W+ñhrend das Projekt von den USA, Kanada, Mexiko, Chile, Kolumbien und mehreren Karibikstaaten unterst+-tzt wird, lehnt der so genannte Mercosur-Block um Argentinien, Brasilien, Uruguay und Paraguay das Vorhaben ab.
SDA-ATS |
Saturday, 5 November 2005
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